| Auswahlkriterien |
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Bei der Auswahl des geeignetsten Prospektstreumediums gilt es mehrere Kriterien zu berücksichtigen. Nicht immer spielt dabei der Verteilpreis die wichtigste Rolle.
Realisierbare Haushaltsabdeckung: Einen wesentlicher Faktor stellt die mögliche Haushaltsabdeckung dar. So gibt es Medien, die auch an Werbeverweigerer zugestellt werden dürfen (Anzeigenblätter). Diese Haushalte kann man mit einer Direktverteilung nicht erreichen. Auch Postwurf an alle Haushalte mit Tagespost erreicht lediglich ca. die Hälfte aller möglichen Haushalte in dem jeweiligen Gebiet.
Erscheinungstermin: Die üblichen Prospektwochentage sind die Wochenmitte (Mittwoch/Donnerstag) sowie das Wochenende (Samstag/Sonntag). Ist die Erscheinungsweise an einem anderen Wochentag gewünscht, kann die Tageszeitung mit täglichen Erscheinungsweisen von Montag bis Samstag punkten. Im Einzelfall lässt sich auch eine Direktverteilung gegen Aufpreis realisieren. Bezogen auf eine bundesweite Verteilung sind dies aber nur punktuell bei einigen Verteilern möglich. Möglichkeit der taggenauen Zustellung: In der Regel behalten sich die Medien (mit Ausnahme der Tageszeitung) vor, die Prospekte über 2 Tage zu verteilen. Manchmal ist es jedoch zwingend notwendig, dass die gesamte Auflage je Ort an nur einem Tag bis zu einer bestimmten Uhrzeit zu 100 % verteilt wird. In diesem Fall scheiden alle Medien, die dies nicht zusagen können aus. Kontrollierbarkeit: Der Kontrolle der Zustellqualität kommt bei der Prospektwerbung besondere Bedeutung zu. Daher ist es ratsam Medien mit der Verteilung zu beauftragen, die sich durch externe, unabhängige Call-Center-Kontrollen überprüfen lassen. D.h. es müssen für das Verteilgebiet Straßenlisten vorliegen, die belegen, welche Haushalte den Prospekt zugestellt bekommen haben müssten. Dies ist beispielsweise ein Nachteil bei der Streuung per Postwurf an alle Haushalte mit Tagespost, da von der Post nicht nachgewiesen wird, an welchem Tag genau die Prospekte verteilt wurden und welche Haushalte an dem Tag Tagespost hatten und welche nicht. Kleinste Teilbelegungseinheiten: Da heutzutage viele Unternehmen selektiv Gebiete mit bestimmten Haushaltsmerkmalen ansprechen wollen, um unnötige Streuverluste zu vermeiden, ist in solchen Fällen wichtig, dass das Prospektstreumedium auch feinräumig belegt werden kann. Dies ist in der Regel mit Anzeigenblattbeilagen und Direktverteilungen problemlos möglich, während die kleinsten Tageszeitungsausgaben bereits viel zu groß sind, um kleine Gebiete mit ca. 500-600 Haushalten selektiv zu bestreuen. Akzeptanz und Nutzung des Mediums: Je nach Zielgruppe muss hinterfragt werden, ob bestimmte Mediennutzungspräferenzen gibt, die berücksichtigt werden müssen. So nimmt beispielsweise die Akzeptanz von direkt verteilen oder in Folie eingeschweissten Prospekten mit zunehmender Bildung und Einkommen tendenziell ab. Dies trifft insbesondere für größere Städte zu. Tausenderpreis: Nicht zuletzt spielt natürlich auch der Preis eine wesentliche Rolle. Die Tausenderpreise variieren je nach Medium und Volumen von 18 EUR/Tsd. bis ca. 130 EUR/Tsd. (Postwurf Spezial). |



