| Räumliche Identifikation von Zielgruppen auf Basis von Markt-Media-Studien |
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Im Rahmen der klassischen Mediaplanung werden Zielgruppen beschreibende Merkmale oftmals mithilfe von Marktmediastudien wie z.B. die Verbraucheranalyse (kurz: VA), die Typologie der Wünsche (TdW) oder anderen Befragungen ermittelt. Je nach Studie werden nicht nur soziodemografische und –ökonomische Daten abgefragt, sondern auch ganz spezielle Consumer-Daten, wie beispielsweise die Verwendung von verschiedenen (Marken-)Produkten oder der Ausstattung des Haushaltes mit Finanz- oder Versicherungsprodukten. Der Output einer solchen Strukturanalyse sind Merkmale, die bei der jeweiligen Zielgruppe überdurchschnittlich stark ausgeprägt sind – also ein sog. Zielgruppenprofil. Die Ergebnisse einer solchen Strukturanalyse lassen sich unter Verwendung von Geodaten und Mikrogeografischen Informationssystemen in verschiedene Raumebenen übertragen. In eine solche multikriterielle Potenzialanalyse können vielfältigste Daten einfließen. So ist es möglich, Gebietseinheiten (Mikromärkte, Straßenabschnitte etc.) zu identifizieren, die die Zielgruppen beschreibenden Merkmale in hohem Maße auf sich vereinen. Diese Potenzialgebiete können abgestuft nach Ihrer Güte, als thematische Karte dargestellt werden, womit erkennbar wird, wo das größte Zielgruppenpotenzial zu erwarten ist.
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